Willkommen bei der GRE e.V.

 

8.GRE- Kongress "Effizienz Bauen"

Kongress zu Zukunftsperspektiven von Energieeffizienz im Gebäudebereich

Wir laden Sie herzlich ein zum 8.GRE- Kongress "Effizienz Bauen", der Donnerstag und Freitag, den 22. /23.April 2010 im Rathaus Kassel stattfindet.

Das Programm finden Sie hier.


Für den Kongress können bis zu 10 Fortbildungspunkte angerechnet werden.





GRE- Mailingaktion an alle Bundestagsabgeordneten

Im Oktober haben wir an alle Mitglieder des Deutschen Bundestages folgende GRE-Resolution geschickt: 

Energieeffiziente Gebäude: Die wesentliche Antwort auf unsere Energieprobleme

- Link auf die GRE-Resolution, pdf-Datei


Die GRE auf der Messe"ETH EnergieTage Hessen 2009"

Die GRE e.V. stellte sich auf den zum 11.Mal stattfindenden Energietagen Hessen in Wetzlar mit seinem Informationsangebot den interessierten Besuchern vor. Über 50 Aussteller haben an der Messe teilgenommen. Die Themen waren Energieeffizientes Bauen und Sanieren, Regenerative Energien und Bioenergie. Die Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Hessen, Silke Lautenschläger, eröffnete die Messe. In ihrer Rede betonte sie die Ziele der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 mindestens 20%CO2 einzusparen, sie warb für Nachhaltigkeit als Basis wirtschaftlichen Handelns und sagte zum Thema Energieeffizientes Bauen und Sanieren: "Unser Ziel ist das 10l-Liter Haus für sanierte Häuser im Bestand!"


Die GRE gratuliert Prof. Hegger und seinem Team von der TU Darmstadt zum Gewinn des Solar Decathlon Wettbewerbs 2009

Dem Team der TU Darmstadt ist es gelungen, seinen Titel zu verteidigen und erneut den weltweit renommierten Preis im "Solar Decathlon" in Washington D.C. zu gewinnen. Der Preis wird vom amerikanischen Energieministerium ausgelobt und gilt als "inoffizielle Weltmeisterschaft der Solarhäuser". Am Endausscheid nahmen 20 Teams aus Universitäten aus Amerika und Europa teil. Das preisgekrönte zweistöckige Wohngebäude, das von Studierenden der Technischen Universität Darmstadt unter Leitung von Prof. Manfred Hegger entwickelt wurde, ist damit ebenso erfolgreich wie das erste, einstöckige, Modell, das 2007 den Preis gewann.

Beide Häuser – der Wettbewerbssieger 2007 und der diesjährige Preisträger- produzieren durch kluges Design und modernste Technik mehr Energie, als sie verbrauchen. Mit der gewonnenen Energie wird das Gebäude über eine Wärmepumpe gekühlt und geheizt. Eine Neuentwicklung ist die Kühldecke, die mit PCM-Elementen ausgestattet wurde.
Das Projekt der TU Darmstadt wurde durch die Forschungsinitiative "Zukunft Bau" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) unterstützt.
Das Haus besticht durch hohen Komfort und ansprechende, moderne Architektur.
Der großartige Erfolg unterstreicht die führende Position Deutschlands beim energie-effizienten Bauen.
Interessante Informationen über den Wettbewerb, die vorgestellten Objekte und das „Winning Team“ der TU Darmstadt finden Sie hier:

- Link zur Homepage des Wettbewerbs, http://www.solardecathlon.org/

- Link zu den Wettbewerbsbeiträgen auf youtube

- Link zur Homepage des Projektes der TU Darmstadt

- Link zur Pressemitteilung Nr. 320/2009 desBMVBS



Die neue GRE- Broschüre zur EnEV 2009 ist da!


Am 01.10.2009 tritt die EnEV 2009 in Kraft.
Die Autoren und GRE-Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Gerd Hauser und Prof. Dr. Anton Maas informieren in der neuen GRE- Publikation "Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) auf 44 Seiten praxisnah zu den neuen Vorgaben und dem angepassten Regelwerk.
Die Broschüre kostet 7,00 Euro (inkl.Versand) und kann ab sofort bestellt werden.
- Link zum Bestellformular, PDF-Datei


Wir begrüßen herzlich unsere neuen Mitglieder:

Die GRE e.V. versteht sich als Dialogforum zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, um Maßnahmen zur Energieeinsparung und Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden zu fördern. Unsere Aufgaben und Ziele haben weitere Unterstützer bekommen.

Firmen/Verbände:
BKTex - Bundesverband Konfektion Technischer Textilien e.V., Mönchengladbach
GAYKO Fenster- Türenbau GmbH, Wilnsdorf

Öko-Haustechnik inVENTer GmbH, Löberschütz


Persönliche Mitglieder:
Dipl.-Ing (TH) Bernhard Brieden, Hallenberg

Dipl.-Ing. (FH) Rudolf Liegl, München

Dipl.-Ing. Siegfried Werther, Frankfurt



Politik ist Lobbyisten gefolgt

Ein Interview mit Prof. Gerd Hauser, Augsburg 11.06.09

Stuttgart – Der Energieausweis, wie er seit Anfang des Jahres in Deutschland für alle Wohngebäude Pflicht ist, stellt ein gutes Instrument dar, um Informationen über den energetischen Zustand von Gebäuden zu liefern. Das sagt Gerd Hauser, der als Vater des Energieausweises gilt. Doch es braucht Nachbesserungen. Die Politik sei allzu sehr dem Drängen von Lobbyisten gefolgt.

Claudia Kohlus
: Sie gelten als „Vater des Energieausweises“. Was war Ihr Antrieb, sich diesem Thema so intensiv zu widmen?

Gerd Hauser
: Als Vorsitzender der Gesellschaft für rationelle Energieverwendung habe ich nach Möglichkeiten gesucht, die vorhandenen Techniken und Kenntnisse zur Steigerung der Energieeffizienz auch in die Praxis umzusetzen. Hierfür ist der Energiepass ein hervorragend geeignetes Instrument, da er für den entsprechenden Bereich Informationen liefert und Motivation gibt, Modernisierungsmassnahmen umzusetzen.

Claudia Kohlus
: Vermieter und Verkäufer haben bei Gebäuden mit mehr als fünf Wohneinheiten die Möglichkeit, zwischen zwei Varianten zu wählen. Zum einen gibt es den Bedarfsausweis, der von Fachleuten erstellt wird. Zum anderen gibt es den Verbrauchsausweis, der den Energieverbrauchs der letzten drei Jahre ermittelt und deutlich kostengünstiger ist. Verbraucherverbände fordern, den weniger aussagekräftigen Verbrauchsausweis abzuschaffen. Was meinen Sie dazu?

Gerd Hauser
: Ich stimme diesen Forderungen voll zu. Bei der Erarbeitung des Energiepasses hatten wir niemals an ein verbrauchsorientiertes System gedacht. Die Verbrauchswerte sind durchaus wertvoll im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Untersuchungen, aber sie können niemals herangezogen werden, um einen Pass auszufüllen. Hier hat die Politik leider dem umfangreichen Drängen zahlreicher Lobbyisten nachgegeben.

Claudia Kohlus
: In einer neuen Umfrage der Deutschen-Energieagentur wusste ein Viertel der befragten Vermieter immer noch nicht, dass der Energieausweis bei Neuvermietung verpflichtend ist. Woran liegt das?

Gerd Hauser
: Für einige Gebäude wurde der Energiepass ja auch erst Anfang dieses Jahres in Kraft gesetzt, so dass dies für mich nicht weiter verwunderlich ist. Ich gehe davon aus, dass sich dies in naher Zukunft massiv ändern wird.

Claudia Kohlus
: Der Energieausweis nur zur Information über den energetischen Zustand. Ein Rechtsanspruch auf energetische Sanierungsmassnahmen haben Mieter und Käufer allerdings nicht. Ist der Energieausweis nur ein Papiertiger?

Gerd Hauser
: Der Energiepass ist keineswegs ein Papiertiger, er ist ein Informationssystem und soll nicht ein Regulierungssystem darstellen. Ich denke, dass die Akzeptanz hierdurch erheblich verbessert wird. Ein Rechtsanspruch auf energetische Sanierungsmassnahmen haben Mieter oder Käufer nicht. Bei Käufern würde dies ja auch nur bedeuten, dass die entsprechenden Kosten im Kaufpreis mitzutragen wären.

Claudia Kohlus
: Viele Hausbesitzer scheuen die Kosten einer umfangreichen Sanierungsmassnahme. Weshalb sollten energetische Sanierungen gewagt werden?

Gerd Hauser
: Wie bereits zuvor gesagt, dient der Energieausweis als Informationssystem – wenn jemand nicht gesund leben will, muss er dies auch nicht. Die Situation Vermieter/Mieter ist dabei allerdings deutlich problematischer, es ist anzustreben, dass – wie es bei vielen Modellen bereits gelungen ist -, im Rahmen von Modernisierungsmassnahmen grössere Mieterhöhungen zulässig sind, wenn sich hierdurch an den Gesamtmietkosten nichts ändert. Bei heutigen Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen mit den heutigen Energiepreisen amortisieren sich tatsächlich zahlreiche Massnahmen erst in 15 bis 20 Jahren. Andererseits sind viele Massnahmen hinsichtlich Komfortsteigerung sofort wirksam und es ist Geld, das sicherlich deutlich sinnvoller investiert ist, als Geld, das für irgendwelche Aktien ausgegeben wird, bei denen – wie wir in den letzten Jahren vehement erkennen mussten – erhebliche Risiken vorhanden sind. Das heisst, es ist durchaus berechtigt hier von einer sogenannten Gebäuderente zu sprechen. Die Wertsteigerung der Immobilie ist durch energetische Modernisierungsmassnahmen erheblich, in vielen Fällen ist die Bausubstanzerhaltung nur auf diesem Wege möglich und die Behaglichkeitssteigerung im Winter und im Sommer ist in vielen Fällen ein ganz wichtiges Argument für die Umsetzung dieser Massnahmen.

Claudia Kohlus
: Die Verbraucherzentralen und andere Verbände haben Nachbesserungen gefordert. Die Bundesregierung hat dennoch nur wenig geändert. Sind Sie damit zufrieden?

Gerd Hauser
: Aus meiner Sicht war es ein Fehler, einen verbrauchsorientierten Energiepass zuzulassen, da allein die Doppelgleisigkeit des Vorgehens für den Endverbraucher nicht verständlich zu vermitteln ist. Es ist sehr zu wünschen, dass - verstärkt durch sachliche Aufklärung - der bedarfsorientierte Energiepass an Bedeutung gewinnt.

Claudia Kohlus: Was könnte beim Energieausweis besser gemacht werden?

Gerd Hauser
: Der Energieausweis ist ein ganz wichtiges Instrument, um das Bewusstsein für Energie im Gebäudesektor zu erhöhen und hat bereits sehr viel bewirkt. Klarere Vorgaben für die Umsetzung wären wünschenswert und insbesondere der Kenntnisstand der Aussteller muss noch verbessert werden. Entsprechende Schulungsangebote existieren.

Zur Person: Gerd Hauser gilt als "Vater des Energieausweises". Er ist Professor für Bauphysik der TU München, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik in Stuttgart sowie Vorsitzender der Gesellschaft für Rationelle Energieverwendung und Vorsitzender des Dachverbandes Luftdichtheit im Bauwesen.

Das Interview wurde geführt von Claudia Kohlus, Freie Journalistin, Augsburg und ist im Internetportal „nachhaltigkeit.org“ (Das Portal für nachhaltige Wirtschaft und Politik) veröffentlicht unter http://www.nachhaltigkeit.org/200906112165/stadtplanung-bauen/interviews/ein-gutes-instrument

GRE Newsletter Mai 2009

Lesen Sie unseren aktuellen Newsletter, PDF-Datei


GRE e.V. - Mitgliedschaft

Die GRE- Mitgliederversammlung hat am 12.3.2009 Sonderkonditionen für die Aufnahme neuer Mitglieder in die Gesellschaft für Rationelle Energieverwendung e.V. beschlossen.

Ab sofort entfallen die bisher gültigen Aufnahmegebühren und für das erste Jahr der Mitgliedschaft gelten Sonderkonditionen:


- Für Firmen, Verbände und Institutionen beträgt der Beitrag im ersten Jahr 1.550 Euro und 3.100 Euro in den Folgejahren.

(Link zur Beitrittserklärung, PDF-Datei)


- Für Ing.-Büros, Handwerksbetriebe und kleinere Firmen beträgt der Beitrag im ersten Jahr 275 Euro und 550 Euro in den Folgejahren.

(Link zur Beitrittserklärung, PDF-Datei)


- Für Persönliche Mitglieder beträgt der Beitrag 65 Euro im Jahr.

(Link zur Beitrittserklärung, PDF-Datei)


ENEV 2009 verabschiedet

Am 18.3.2009 hat das Kabinett die EnEV 2009 verabschiedet. Die Einwände des Bundesrats wurden berücksichtigt. Die EnEV 2009 tritt am 1.10.2009 in Kraft.
- Link zum Text der EnEV 2009, PDF-Datei
Einen kurzen Überblick über die Veränderungen finden Sie in unserem GRE- Newsletter März 2009


GRE Impulsberatungen zur energetischen Modernisierung von Wohngebäuden
Die Gesellschaft für Rationelle Energieverwendung e.V. hat zur kostenlosen GRE - Impulsberatung zur energetischen Modernisierung von Wohngebäuden im "Plus-Energie-Haus" im Marienhof in München (hinter dem Rathaus) eingeladen.
Am 10. und 11. März 2009 standen erfahrene Energieberater für Fragen zu Ihrer gebrauchten Wohnimmobilie zur Verfügung.

Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Gerd Hauser zum Thema "Die EnEV 2009/2012 und ihre Auswirkungen auf die Bauausführung"

Am 12.März 2009 von 16.00 bis 17.00 Uhr hatte die Gesellschaft für Rationelle Energieverwendung e.V. zu diesem Vortrag ins "Plus-Energie-Haus" im Marienhof in München eingeladen. Die Teilnahme war kostenlos und das Interesse sehr positiv.

 

 

 



 

- Download des Seminarprogramms, PDF-Datei
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.zub-kassel.de/weiterbildung

 

Das ZUB in Kassel bietet für das erste Halbjahr 2009 ein erweitertes Seminarprogramm an. Neben dem bewährten Angebot findet man viele neue Veranstaltungen, insbesondere zu den Themengebieten Nachhaltigkeit und Bauphysik. GRE- Mitglieder erhalten 15% Ermäßigung auf die Teilnahmegühren!

 

 

Zentrum für Umweltbewusstes Bauen e.V. in Kassel (ZUB)

 

Erweitertes Seminarprogramm I / 2009

 


 


Aktuelles

29.01.2010 Den aktuellen GRE Newsletter Januar 2010 finden Sie hier. ...mehr

Aktuelles

09.12.2009 Den GRE Newsletter Dezember 2009 finden Sie hier. ...mehr