Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Minister Dr. Peter Ramsauer (BMVBS), Prof. Dr.-Ing. Werner Sobek von der Universität Stuttgart (ILEK), Planer des Effizienzhauses, sowie der Leiter des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (IBP) und Vorsitzende der Gesellschaft für Rationelle Energieverwendung (GRE), Prof. Dr.-Ing. Gerd Hauser weihten das Effizienzhaus-Plus des BMVBS in Berlin ein. Das Effizienzhaus-Plus ist eine Gebäude, das über das Jahr gemittelt, mehr Energie erzeugen soll, als es durch die Konditionierung des Gebäudes, den Betrieb der elektrischen Geräte im Gebäude und den Betrieb der Elektro-PKWs und eines Elektro-Fahrrads benötigt.
Das eingeweihte Gebäude ging als Sieger aus einem offenen interdisziplinären Planungswettbewerb hervor, an dem 16 Hochschulen in Zusammenarbeit mit Planungsbüros teilnahmen. Das Wettbewerbsverfahren wurde von Beginn an von der Fraunhofer-Allianz Bau und dort insbesondere den Fraunhofer-Instituten für Bauphysik (IBP) und für solare Energiesysteme (ISE) begleitet. Auch im Weiteren werden diese Institute begleitende Messungen und Forschungsaufgaben am Gebäude im nichtbewohnten und im bewohnten Zustand durchführen.
Neu: Info Portal Energieeinsparung des BBSR auch zur EnEV
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) berät BMVBS in technisch-wissenschaftlichen Fragen der Energieeinsparung und wirkt kontinuierlich an der Fortschreibung der energiesparrechtlichen Vorschriften mit.
Dieses Info-Portal stellt Informationen und Materialien rund um das Energieeinsparungsgesetz und die Energieeinsparverordnung (EnEV) zur Verfügung. Es richtet sich vor allem an Energieberater, Ingenieure, Architekten und Handwerker, die sich professionell mit der Materie befassen.
Der Klimagipfel in Durban schließt mit realpolitischem Minimalkompromiss
194 Staaten waren zur Weltklimakonferenz nach Durban gekommen. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, dass das Ergebnis nicht die Chancen und Notwendig-keiten zur Ergreifung von global verpflichtenden Maßnahmen erkannt hat. Der Klimaschutz wurde vertagt. Auch ein Signal der EU, ihre Treibhausemissionen bis 2020 um 30% anstatt um 20% zu senken, blieb leider aus.
forschung, vom 11.12.2011
Erneuerbare Energien sind nicht Preistreiber des Industriestroms
Philipp Vohrer, GF der Agentur für Erneuerbare Energien stellt klar, dass sich die zunehmende Einspeisung von Erneuerbaren Energien ins Stromnetz preisdämpfend auswirkt. Der Strompreisindex des VIK sei im November erneut gefallen. Er liegt wieder unter dem Niveau vor dem Atommoratorium. Die Klagen der Industrie über das EEG findet Vohrer wenig nachvollziehbar, denn es sind viele Industriebetriebe, die in den Genuss von EEG-Vergünstigungen kommen. Ab Januar 2012 wird die Umlage für Großabnehmer auf bis zu 0,05ct/kWh reduziert. Privathaushalte tragen 3,6 ct/kWh. „Es grenzt an gezielte Desinformation, dass die EEG-Umlage immer wieder als Menetekel für angebliche Deindustrialisierung Deutschlands strapaziert wird. Vielmehr sind es die Verbraucher und er Mittelstand, die in Deutschland maßgeblich die Energiewende schultern. Und auch hier bleiben die Auswirkungen der Förderung Erneuerbarer Energien meist überschaubar.“
vom 18.11.2011
Eine wichtige Information in diesem Zusammenhang ist die positive Entwicklung der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Der Anteil lag, gemessen am Stromverbrauch, in den ersten 3 Quartalen 2011 bei 23% und damit höher als der Anteil aus Kernenergie.
- Link zur Studie über den Energieverbrauch Quartale 1-3/2011 der AG Energiebilanzen e.V.
- Link zur
Meldung im geb-newsletter 27-2011
- Link zur
Meldung des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IVR),
vom 9.12.2011
- Link zur Pressemitteilung des
BMU 108/11 über den Anteil von Erneuerbaren Energien im
Strombereich 1. Halbjahr 2011, der bei über 20% lag.
Achtung: Praktikumsplätze für nordafrikanische Bauexperten gesucht
Im Rahmen des von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) organisierten und betreuten Projektes "International Leadership Training (ILT) - Capacity Building für Energieeffizienz im Bau" nehmen 15 nordafrikanische Baufachleute (u.a. Architekten und Ingenieure) an einem Ausbildungsprogramm in Deutschland teil - darunter ein dreimonatiges Weiterbildungsseminar im ZUB Kassel. Im Anschluss daran sollen in einem viermonatigen Praktikum Erfahrungen gesammelt und ein Transferprojekt bearbeitet werden.
Für die 15 Baufachleute aus Marokko und Tunesien werden Unternehmen in ganz Deutschland gesucht, die sich mit Energieeffizienz im Bausektor beschäftigen. Die vorgesehenen Tätigkeitsfelder werden von Architektur- und Planungsbüros, Bauträgern, Energieberatungsbüros oder Dämmstoffherstellern abgedeckt. Bei Interesse an einer Zusammenarbeit mit der GIZ wenden Sie sich bitte an Elvira Bezner,
elvira.bezner@giz.de.
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Ihre GRE e.V.
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