

EU-Gebäuderichtlinie verabschiedet
Das EU-Parlament hat am 18. Mai 2010 die Neufassung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden verabschiedet. Alle Mitgliedstaaten sind verpflichtet, diese Richtlinie innerhalb von 2 Jahren in nationales Recht umzusetzen. Mittelfristig müssen sie die Bauvorschriften so gestalten, dass ab 2021 nur noch Niedrigstenergiegebäude errichtet werden.
Ein wichtiges Thema der Richtlinie ist auch die Qualitätssicherung von Energieausweisen. Deutschland ist z.B. die einzige EU- Nation ohne Qualitätssicherung der Energieausweise und das einzige Land, bei der ein Vor-Ort-Termin nicht verpflichtend ist bzw. nicht üblicherweise vorgenommen wird.
- Link zur EU-Gebäuderichtlinie, PDF- Datei
Die Verordnung wird auch Auswirkungen auf den Energieausweis haben.
- Link zur Pressemitteilung des Deutschen Mieterbund
- Link zum Artikel im GEB-Newsletter, 12-2010
Die vielfach kritisierte Haushaltssperre für die Förderung umweltfreundlicher Heizungen wird laut taz vom 10.6.2010 voraussichtlich am 7. Juli aufgehoben. Das Finanzministerium werde zu diesem Termin Entsperrung beantragen, sagte der FDP-Haushaltspolitiker Heinz-Peter Haustein. "Und die Regierungsfraktionen werden dem zustimmen."
Bisher waren 115 Millionen Euro, mit denen im Rahmen des sogenannten Marktanreizprogramms der Einbau von Solar- und Biomasseheizungen sowie Erdwärmepumpen gefördert wird, von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) blockiert worden. Als Grund nannte Haustein, dass die Einnahmen aus CO2-Zertifikaten geringer ausfielen als geplant.
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